AIDS

Das offizielle Indien hat die AIDS-Problematik im eigenen Land lange totgeschwiegen. Die Dunkelziffer stieg und Hilfsorganisationen hatten sich zu rechtfertigen, dass sie unnötige Arbeit verrichten. Der Bau der nationalen Autobahn entlang der Ostküste hat die Prostitution gefördert, in der Folge gab es einen rasanten Anstieg von AIDS Infizierten. Der East-Godavary Distrikt, in dem wir tätig sind, weist mit seinen 5 Millionen Einwohnern heute eine AIDS Rate von 1.75% auf.

Mit unseren mobilen Teams und in enger Zusammenarbeit mit Helferinnen vor Ort erkennen wir neu Infizierte früh und führen sie einer Behandlung zu. Wir unterstützen die Familien und ermöglichen den Kindern eine gute Ausbildung in unserer Schule oder in einer adäquaten Einrichtung.

Rund 15'000 Kinder in der Region sind von AIDS betroffen, viele davon sind Vollwaisen, die Verwandten können kaum für sie sorgen. RISDT plant für diese Kinder Internate und Tagesschulen, um sie aus der Agonie und Isolation der heimischen Hütte zu holen und ihnen die notwendige medizinische Behandlung zukommen zu lassen. Einen Monat Unterstützung für ein von AIDS betroffenes Kind beträgt 65.- Franken. Wer helfen mag, kann dies hier tun.

Aktuell laufen Projekteingaben, die uns ermöglichen sollen, unsere neu errichtete AIDS-Klinik in Betrieb zu nehmen. Dort soll unter anderem für schwangere HIV-Infizierte eine für Mutter und Kind sichere Geburt möglich werden.

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